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Jetzt gegen Naturgefahren versichern

Mehr als 70 Prozent der Hausbesitzer in Schleswig-Holstein gehen derzeit leer aus, wenn ihre Häuser und Wohnungen durch Starkregen oder Hochwasser beschädigt werden, weil sie über keinen Elementarversicherungsschutz verfügen.

Unwettermeldungen zeigen es immer wieder: Überschwemmungen aufgrund von lokalen Starkregenfällen nehmen zu. Keller laufen voll, Teppiche durchweichen, Möbel werden beschädigt. „Doch was nur wenige wissen: Schäden durch Starkregenfälle sind weder durch die Wohngebäude- noch durch die Hausratversicherung abgesichert“, so Alexander Ruske, Agenturinhaberin der Provinzial Nord Brandkasse in Molfsee. „Helfen kann aber eine Elementarschaden-Versicherung.“

Sie kommt in so einem Fall für durch das Wasser zerstörte Einrichtungsgegenstände und die Schäden am Gebäude auf. Eine Naturgefahrenversicherung – wie die Elementarversicherung auch genannt wird – erweitert den Schutz insbesondere für die in Schleswig-Holstein relevanten Gefahren aufgrund von Starkregen, Hochwasser und Rückstau.

 

Unterschätztes Risiko

Doch bisher haben nur wenige eine Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen. „Bei der Provinzial sind es im Neugeschäft zusammen etwa 25 Prozent der Gebäude- und Hausratversicherungskunden“, berichtet Alexander Ruske. „Aber immer mehr Menschen kommen nach den Unwettern zu uns und wollen wissen, wie sie sich absichern können.“ Eine Elementarschaden-Versicherung kann zusammen mit einer Gebäude-, Hausrat- oder Inhaltsversicherung als zusätzlicher Baustein abgeschlossen werden.

Der jährliche Beitrag für eine Elementarschadenversicherung richtet sich entweder nach dem Wert des Ein- oder Mehrfamilienhauses oder nach dem Wert des Hausrates beziehungsweise des Inhaltes. In der niedrigsten Überschwemmungszone ist Versicherungsschutz bereits für weniger als 100 Euro zu haben. In Schleswig-Holstein fallen nach GDV-Angaben rund 800 000 Haushalte in diese Kategorie.

„Das Risiko, durch immer häufiger auftretende Wetterextreme von Elementarschäden betroffen zu sein, wächst auch in Schleswig-Holstein überall“, informiert Ruske. „Für die Absicherung der eigenen Immobilien und des eigenen Besitzes ist jeder selbst verantwortlich“, so Ruske weiter. Nach Informationen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft sind 99 Prozent der Gebäude in Schleswig-Holstein problemlos versicherbar.

 

Betonung der Eigenverantwortung

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich dafür ausgesprochen, dass bei der Vergabe von Hilfszahlungen – über sogenannte Soforthilfen hinaus- nur noch derjenige mit staatlicher Unterstützung rechnen kann, der sich erfolglos um eine Versicherung bemüht hat oder wenn ihm diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist.

„Im Norden wächst das Risiko, durch immer häufiger auftretende Wetterextreme von Elementarschäden betroffen zu sein. Was nur wenige wissen: Schäden durch Starkregenfälle sind weder durch die Wohngebäude- noch durch die Hausratversicherung abgesichert“, warnt Agenturinhaberin Alexander Ruske.

Bezirkskommissariat
Alexander Ruske

Hamburger Landstr. 42c,
24113 Molfsee
Tel. +49 431 659290
Fax +49 431 6592929
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