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Kinder raus – Haus zu groß

In etwa jedem dritten Haushalt in Deutschland lebt mindestens ein Kind (https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/_inhalt.html). Dabei fällt auf, dass es überwiegend Familien mit Kindern sind, die Wohneigentum besitzen (https://meine.sparkasse-mainz.de/immobilien/so-wohnen-wir-die-wohneigentumsquote-in-deutschland/). So wohnen etwa zwei Drittel der 15- bis 19-Jährigen mit ihren Eltern in einer eigenen Wohnung oder in einem eigenen Haus. Das bedeutet allerdings: Irgendwann zieht es den Nachwuchs zum Studium oder in den Beruf – und damit in eine eigene Wohnung, die in diesem Alter in der Regel gemietet ist.

Im Klartext: Falls sich im Eigenheim nicht gerade eine Einliegerwohnung abteilen lässt, in der Tochter oder Sohn leben möchten, ist das Zuhause plötzlich ziemlich groß und ein gutes Stück leerer. Vater und Mutter sind zu dieser Zeit etwa 45 bis 55 Jahre alt und stehen mitten im Leben. Das Haus zu groß, der Garten macht viel Arbeit, es stehen diverse Investitionen an, die Finanzierung läuft noch ein paar Jahre… Was tun?

 

Erfahrene Immobilienexperten haben für diese Situation eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen:

  1. Verkauf: Die Eltern bieten ihre Immobilie über einen Makler auf dem Markt an, erzielen einen möglichst hohen Preis, ziehen um und nutzen die freiwerdenden finanziellen Ressourcen für die Vorhaben, die sie sich längst vorgenommen haben. Das kann auch der Kauf einer kleineren Wohnung für das eigene Kind sein.
  2. „Mieter werden, besser leben“: Diese Idee eignet sich vor allem für Menschen, die ihr Zuhause nicht verlassen möchten, dabei aber auf eine größere finanzielle Freiheit nicht verzichten wollen. Sie verkaufen ihre Wohnung oder ihr Haus an einen Kapitalanleger und bleiben rechtssicher zur Miete in derselben Immobilie wohnen. Der Kaufpreis fließt auf ihr Konto, dafür zahlen sie ab der Übergabe Miete an den neuen Eigentümer. So ändert sich für die Verkäufer praktisch nichts – außer dass sie sich nicht mehr um Finanzierung, Renovierung und andere lästige Aspekte des Eigentümer-Daseins kümmern müssen.
  3. Teilung: Immobilienexperten können schnell feststellen, ob sich eine solche Lösung anbietet. Sie kann entweder das Grundstück betreffen, falls es groß genug ist und als Bauland ausgewiesen ist. Oder es ist durch bauliche Maßnahmen ein Aufteilen des Gebäudes in zwei Wohnungen möglich. In diesem Fall profitiert der Eigentümer finanziell vom Verkaufspreis (oder Mietzahlungen) und muss zudem einen kleineren Gebäudeteil bewirtschaften.
  4. Tauschimmobilie: Vielleicht ist der Auszug der Kinder die Gelegenheit, die eigene Wohnsituation zu überdenken. Natürlich können ein Verkauf und der anschließende Kauf einer neuen Wohnung in diesem Fall eine gute Lösung sein. Deutlich stressfreier funktioniert bei Immobilienexperten, die ein solches Konzept anbieten, der Immobilientausch. Aus einer Datenbank werden zwei (oder sogar drei) „Matches“ gefiltert, bei denen die Veränderungswünsche zueinander passen. Zum Beispiel: Familie A. möchte aus der Wohnung in der Innenstadt in ein Haus am Stadtrand ziehen, Ehepaar B. sucht drei Zimmer im Stadtzentrum. Finden beide Parteien an der Immobilien der jeweils anderen Gefallen, steht einem Tausch nichts mehr im Weg. Etwaige Wertdifferenzen werden rechtssicher ausgeglichen.

Fest steht: Mit allen Konzepten ergeben sich für die Eigentümer verschiedene Vorteile. Und falls keiner dieser Ansätze für die elterliche Immobilie passt, steht ein guter und erfahrener Immobilienexperte den Eltern mit individuellen Vorschlägen zur Seite.

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